Der Steinbock und eines seiner Lieblingsthemen: die Finanzen

Der Steinbock und eines seiner Lieblingsthemen: die Finanzen

Kürzlich habe ich auf einem Schild folgenden Spruch entdeckt: „Wer hat das Geld erfunden, und warum so wenig davon?“

Es ist schon richtig, hat  man zu wenig davon ist das Leben nicht gerade einfach. 

Viel Geld = viel Freiheit?!

Hat man zu viel davon wird man beneidet, und/oder als möglicher Steuerhinterzieher gesehen. Hat man richtig viel zu viel davon, erscheint es dem Rest der Welt verdächtig. Hat man wahnsinnig viel zu viel davon, ist man unter Umständen seines Lebens nicht mehr sicher. Ja, es könnte sogar zu  Einschränkungen der persönlichen Freiheit kommen.

Aber wie viel Geld ist zu wenig oder zu viel oder genau richtig? 

Es gibt einige Studien wie denn nun Geld und Glück zusammenhängt. Und in einer Studie wird behauptet, dass man ab einem Jahreseinkommen von ca. € 60.000 nicht mehr glücklicher wird, wenn das Einkommen weiter steigt.

Ich möchte das jedoch nicht an einer Zahl fest machen. Die individuellen Bedürfnisse sind ja total unterschiedlich. Dumm ist es nur, wenn deine Bedürfnisse höher sind als deine Zahlkraft.

Kontostand = Sollte Haben?

Dann ist guter Rat teuer – was tun? Mehr arbeiten, um die Bedürfnisse zu befriedigen? Oder die Bedürfnisse runterschrauben? 

Und dann bleibt noch die Überlegung, dass dir Geld verdienen Lebenszeit nimmt du aber möglicherweise ohne Geld mit deiner Zeit nichts anzufangen weißt. – Ein Teufelskreis?

Und macht dir deine Arbeit so viel Spaß, dass du gerne arbeitest, oder ist der Job für dich nur ein notwendiges Übel? 

Haben oder Sein?

Da stellt sich direkt die Frage nach „Haben oder Sein“. Erich Fromm hat diese Frage ausführlich in seinem Buch mit dem gleichen Titel behandelt. Falls du Lust hast, dich näher mit diesem Thema zu beschäftigen ist Fromms Buch wirklich lesenswert.

In unserer heutigen Gesellschaft ist es leider so, dass Menschen, die sich auf ihr „Sein“ konzentrieren nicht sehr geachtet sind. Oft entsprechen diese Leute nicht den Erwartungen, die Familie oder Gesellschaft an sie haben.  Andererseits gibt es auch neidvolle Blick auf diejenigen, die genug Mut hatten, aus dem Hamsterrad auszusteigen und ein Leben zu führen, das sich nicht an Konsum sondern am „Sein“ ausrichtet.

Oder TrendSetter im Minimalismus?

Es gibt ihn, diesen Trend zum Minimalismus. Minimalisten lassen sich nicht von der Werbung beeinflussen. Sie brauchen nicht das neueste „must have-le“ wie es ein schwäbischer Kabarettist ausdrückt. Minimalisten haben es geschafft nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ zu leben und damit glücklich zu sein. 

Aber, ganz bewusst minimalistisch leben ist eine sehr individuelle Angelegenheit und muss auf alle Fälle eine eigene Entscheidung sein. 

Neid und andere Armutszeugnisse

Aber es gibt halt auch den Neidfaktor. Neid auf den materiellen Reichtum. Wenn der Nachbar ein großes Auto fährt, oder schon die dritte Urlaubsreise im Jahr unternimmt. Ein Blick hinter die Fassade ist nicht möglich, glücklicherweise, denn trotz materiellem Reichtum gibt es oft eine Leere, die dann mit Alkohol oder anderen Drogen ausgefüllt wird.

Den Neidfaktor kannst du übrigens sofort runter fahren mit folgender Überlegung: „ Ein reicher Mann ist oft nur ein sehr armer Mann mit viel Geld“, der Satz kommt von einem der’s wissen musste, Aristoteles Onassis.

Wichtig ist: Geld an sich ist nichts Böses, Übles oder Schmutziges. 

Die Frage ist nur, wie du damit umgehst.  Großzügig, vor allem in Kleinigkeiten oder  sparsam bis an die Geizgrenze. Kannst du gut haushalten, oder ist am Ende des Geldes immer noch Monat übrig? Verführt dich die Plastikkarte im Geldbeutel zu außerplanmäßigen Anschaffungen? Wie weit geht dein Geldbeutel auf, wenn es um Trinkgelder oder Spenden geht?

Natürlich kann Geld glücklich machen!

Was auf alle Fälle glücklich macht ist Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft, Lächeln, Freunde, Streicheleinheiten, ein Haustier usw. usw. usw.

Das Geld und das Karma - oder what comes around goes around

Und noch eine Bemerkung zum Schluss:  Geld befindet sich in einem Kreislauf. Und das Geld, das du großzügig gespendet hast, oder das du genommen hast, um jemanden zu helfen, kommt zu dir zurück, in welcher Form auch immer. Oft sogar ist es auf wundersame Weise mehr geworden.

 

In diesem Sinne, wohlhabende Grüße

Deine Frida

 

 

BildART by Ellen und Bilderquelle von unsplash

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