Sicherheit ist vor allem Aberglaube!

Sicherheit ist vor allem Aberglaube!

Frida hat sich eines der "stierischen" Lieblingsthemen herausgepickt. SICHERHEIT , was bedeutet das für Dich ganz persönlich? 

Und ich kann dir eines sagen: je nachdem, wo sich all deine kosmischen Freunde zum Zeitpunkt deiner Geburt tummeln, "kann" das ein GROSSES Thema sein. Wie sich das bei dir ausdrückt, kannst du jederzeit in einer Sternstunde erfahren. Doch nun lass dich erst mal auf die wundervolle Sichtweise von Frida ein:

Sicherheit ist vor allem Aberglaube. 

Sie existiert weder in der Natur, noch erleben die Kinder der Menschheit sie. Gefahr zu meiden ist langfristig nicht sicherer, als ihr direkt gegenüber zu treten. Die Furchtsamen trifft es genau so oft, wie die Wagemutigen.

Das Leben ist entweder ein kühnes Abenteuer oder gar nichts!“ Helen Keller

Helen Keller, die ich hier zitiere, war nicht etwa Stuntfrau, oder Sportlerin einer Risikosportart. Helen Keller war Schriftstellerin. Eine Masernerkrankung in früher Kindheit bei ihr verlief mit Komplikationen. Es folgte eine Hirnhautentzündung und in der Folge wurde Helen blind und taub.  Eine geduldige Privatlehrerin erkannte das Potenzial, das Helen hatte.  Sie schaffte es über eine Art Fingeralphabet Helen die Kommunikation mit ihrer Umwelt zu ermöglichen. Helen war klug und wissbegierig und schaffte  trotz ihrer Behinderung einen Universitätsabschluss.

Ein Restrisiko bleibt immer

Sicherheit. Klar das ist ein super Gefühl, wenn man sich sicher fühlt. So nach dem Motto „mir kann nichts passieren“. Davon leben ja schließlich und endlich vor allem die Versicherungen.  Nun ist es aber so, dass nicht alle Risiken, die das Leben mit sich bringt von Versicherungen abgedeckt werden könnnen. Es bleibt ein Restrisiko – immer.

Wagemut oder Leichtsinnigkeit?

Und hier kommt jetzt der Satz von Helen ins Spiel dass es die Wagemutigen genau so oft trifft wie die Ängstlichen. Vorsicht, hier nicht wagemutig mit leichtsinnig verwechseln.  Etwas wagen, heißt durchaus vorher Risiken oder Gefahren abwägen, bevor man sich ins Abenteuer stürzt. Denn nur wenn man sich über die Risiken vorher Gedanken macht, ist man in der Lage abzuschätzen, ob die Aktion am Ende erfolgreich sein kann. 

Das ist heutzutage nicht gerade einfach. Oft wird Angst geschürt, über die Medien oder die Politiker. Bei Kindern sind es oft die Eltern, die dem Kind aus einer übervorsichtigen Haltung heraus, Aktivitäten verbieten, die das Kind in der Entwicklung weiter bringen würde.  

Angst ist ein schlechter Ratgeber

Allerdings ist Angst ein schlechter Ratgeber. Große Angst kann sogar das Denken blockieren. Im Gehirn wird ein Hormoncocktail ausgeschüttet der den Körper auf Flucht oder Kampf vorbereitet. Nur so konnten unsere Vorfahren überleben. In unserer modernen Welt wird oft umsonst dieser Cocktail von Stresshormonen ausgeschüttet und diese Hormone können auf Dauer krank machen.  Bester Tipp um Stresshormone im Körper abzubauen: bewegen,  laufen, schwimmen, radeln, was auch immer. Denn nur durch körperliche Bewegung können die Stresshormone abgebaut werden und nur so kann man verhindern, dass Stress krank macht.

Wie kannst du dich aber sicher fühlen, wohl wissend, dass es keine absolute Sicherheit gibt?

Im normalen Fall  hast du von deinen Eltern eine ordentliche Portion Urvertrauen mitbekommen. Falls du das Gefühl hast, dass dein Urvertrauen nicht ausreicht, dann wäre es hilfreich durch viel Selbstliebe dein Selbstwertgefühl zu stärken.

Selbstliebe hat übrigens nichts mit Egoismus  oder Narzissmus zu tun. Selbstliebe heißt, in erster Linie sich so zu akzeptieren, wie man/frau ist.  Wenn dir etwas gelungen ist, dann klopf dir ruhig auf die Schultern und gönne dir auch ein Eigenlob. Du solltest dich ruhig genau so gut behandeln wie du deine beste Freundin behandelst – ganz ohne schlechtes Gewissen. 

Stärke dein Selbstwertgefühl mit allem was dir gut tut. Egal ob schicke Klamotten oder eine Fortbildung, die dich interessiert. Gestärktes Selbstwertgefühl verhilft dir zu mehr Selbstsicherheit und du kannst mit einem starken Gefühl der Sicherheit durchs Leben gehen.

Und um das Thema mit einer Prise Humor abzuschließen, hier der §3 des Kölner Grundgesetzes:

„et hät noch immer jut jegange“. 

In diesem Sinne, auf dass es bei dir ebenso immer gut geht!

Deine Frida

 

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