BeziehungsWeise(n) - Astro Thema Oktober

BeziehungsWeise(n) - Astro Thema Oktober

Der Mensch ist ein Beziehungswesen. 

Als soziales Wesen ist er grundsätzlich auf soziale Kontakte getrimmt. 

Schon als Baby brauchen wir Zuwendung. Da gibt es dieses schreckliche Experiment, von Friedrich dem II, der Waisenkinder nur mit dem notwendigsten, also füttern, baden usw., versorgen lies, doch auf keinen Fall durften die Babys liebkost oder gar zu ihnen gesprochen werden. Eigentlich handelte es sich um ein „Sprachexperiment“, doch soweit kam es nicht, denn alle Kinder verstarben. 

Daran erkennen wir, dass das Bedürfnis zu Beziehungen schon sehr tief in uns verwurzelt ist.

Dennoch verspüre ich in unserer Gesellschaft eher, dass sich das Modell Einzelkämpfer immer mehr durchsetzt. 

Passt zwar gut zu unserer Ellbogen - sowie Spaßgesellschaft, ist aber für die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung eher negativ. 

Geht es um Beziehung in einer Partnerschaft, ist dies oft sehr haarig. Anscheinend ist das Schreckgespenst vieler, vor allem etwas jüngerer Menschen, Verbindungen einzugehen und dabei seine Selbständigkeit, sowie die berühmte „Freiheit“ einzubüßen. 

Der Schritt zu einer festen Beziehung ist mit viel zu großer Angst besetzt. 

Geben und Nehmen sind nicht selbstverständlich. Nehmen und wenn es geht, bitte alles. Ist doch  viel angenehmer. 

(Nur) Auf sich selber schauen ist das Motto.

Schade, denn wie schön ist es, wenn man in einer Beziehungen lebt, in der Geben und Nehmen ausgeglichen funktionieren? Damit meine ich nicht nur die Beziehung zum Partner, sondern auch zu seinen Kindern, Freunden, Arbeitskollegen usw.

Natürlich kommt es vor, dass man sich ab und zu zurücknehmen muss, um eine gewisse Harmonie leben zu können, aber dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein. 

Denn gerade in schwierigen Zeiten merkt man dann wie wichtig Beziehungen in unserem Leben sind. Die oberflächlichen hihi-haha Bekanntschaften dürften sich schnell vom Acker machen und nur die Menschen mit denen man eine tiefere Beziehung lebt sind diejenigen, die einem auch im tiefsten Sumpf zur Seite stehen

Das Gefühl jemanden an der Seite zu haben, mit dem man Freud und Leid teilen kann, der loyal hinter einem steht, in guten wie in schlechten Zeiten, sind die wahren Schätze unseres Lebens.  

Keineswegs geht dies mit der reinen Selbstaufgabe Hand in Hand.

Ist dies der Fall, sollte man die Beziehung zum eigenen ICH überdenken und mal richtig viel Zeit mit sich SELBST verbringen um herauszufinden: 

Wer bin ich? Was mag ich? Wie weit gehe ich? Wo sehe ich mich? 

 

Alles Liebe

mah-lies :-)

 

 

BildArt by Ellen Holzschuster

MUT

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