Eine etwas andere ART, Lebensfreude zu erklären: "THE DIE IS CAST"

Eine etwas andere ART, Lebensfreude zu erklären: "THE DIE IS CAST"

 

Das Haupt Monatsthema im DEZEMBER ist: LEBENSFREUDE. Giulia - unsere sensitive KreativKrake - schenkt dir eine wahrlich andersARTige "Geschichte" dazu. Und für alles AstrologieFreaks: DAS ist wahrlich gelebtes Fische und Wassermann Potential. Aus Giulia spricht die "übernatürliche" Verbindung zu "AndersWelten", das ÜberSinnliche, das Mystische - HALLO FISCHE. Ihr GefühlsLeben ist dann in Balance, wenn sie sich ihren visionären, andersartigen, zukunftsweisenden, UNABHÄNGIGEN Gedanken widmen kann und sie der Welt schenken kann. GANZ EGAL, was diese über SIE denkt.... Manchmal... Denn mit einem sehr sensitiven, und sensiblen und feinfühligen HerzensWesenKern, ist ihr sehnlichster Wunsch einfach HEILUNG in der Welt zu erleben. 

ALSO sei N E U G I E R I G - nein, noch lieber - SEI OFFEN für IHRE ART, LEBENSFREUDE in dein LEBEN zu bringen:

T H E  D I E  I S  T H E  C A S T 

Als ich in das Restaurant trat, überkam mich ein ganz sonderbares Gefühl. Etwas beklommen steuerte ich den Tisch an, an dem der junge Mann im schwarzen Anzug saß. Grad servierte die Kellnerin ihm den Cappuccino und er blickte auf eine Idylle aus Milchschaum. Als sie sah wie er das Getränk anstarrte als wollte er mit dem Blick durch den Schaum dringen um zu sondieren, ob der Cappuccino zu stark war, stellte sie ihm wortlos den Kristallzucker hin. Eine totale Verhunzung des koffeinhaltigen Heißgetränkes in ihren Augen.

Er tat es wirklich, blickte dann auf und erfasste sofort meine Erscheinung mit seinem Blick. Ein seichtes wissendes Lächeln umspielte seine Lippen. Vermutlich wusste er genau in diesen Sekunden mehr über mich, als ich je erfahren würde. 

Er wirkte äußerst sympathisch wie er dort mit überschlagenden Beinen an dem Tisch saß; die Zeitung vor sich ausgebreitet.

Wir sind uns schon sehr häufig begegnet. Weiß der Teufel wie oft.

„Ganz genau 23.879 Mal“, antwortete er amüsiert und deutete zeitgleich mit der blassen Hand auf den freien Platz auf der anderen Seite des Tisches. 

„Ist nicht so viel, was?“, gab ich zurück und ließ mich ihm gegenüber auf den Stuhl fallen.

„Mmmh“, er kaute den Keks zu ende. „Das ist hier ja kein Wettbewerb.“

Und so legte ich meinen Stift, meinen Block und das Aufnahmegerät zwischen uns. „Sind Sie bereit?“

„Wenn Sie es sind“, antwortete der Tod. 

I N T E R V I E W

Ich: Finden Sie es nicht ein bisschen makaber, dass ausgerechnet Sie mir ein Interview über die Lebensfreude geben wollen?

Tod: Was genau soll denn daran makaber sein?

Ich: Nun, Sie nehmen uns Menschen doch das Leben. Wie wollen Sie wissen, was Lebensfreude ist?

Tod: (mit einem Funkeln in den Augen) Um das genau nachvollziehen zu können, müsstet ihr Menschen euch von der Vorstellung trennen, dass ihr etwas bekommen habt, dass man euch nehmen kann.

Ich: Wir bekommen das Leben geschenkt.

Tod: Wie könnt ihr etwas geschenkt bekommen, was ihr seid? Ihr seid das Leben. Die Melodie eures Seins; der Künstler eures Werkes. Ein Wunderwerk.

Ich: Sie meinen, es müsste nicht `das Leben ist scheiße’ heißen, sondern ich bin scheiße?

Tod: Exakt. Wenn Sie behaupten, dass ihr Leben scheiße ist...dass alles gegen Sie arbeitet und Sie lediglich ein Opfer äußerer Umstände sind, dann sollten Sie beginnen sich zu fragen, wo Sie sich selbst sabotieren, was Sie sich nicht gönnen und was genau Sie eigentlich an sich selbst scheiße finden. Jemand, der sagt, dass sein Leben scheiße ist, sagt nur, dass er sich selber so richtig scheiße findet.

Ich: Gut. Trotzdem ist es ja so, dass Sie unserem Dasein auf Erden ein Ende bereiten. Manchmal wollen wir es, manchmal ist die Zeit einfach ran und manchmal reißen Sie die Menschen aus ihrer Existenz. 

Tod: Ich mache nichts ohne Absprache.

Ich: Wie?

Tod: Wir sprechen uns vorher ab. Sie und ich...wir legen so ungefähr einen groben Plan fest, der natürlich flexibel ist. Ich kann spontan agieren und je nachdem, welchen Weg und Umstände Sie wählen, ändert sich leicht unser Plan, doch das Ziel, was Sie genau lernen wollen, geht uns definitiv nicht verloren. Na, nun schauen Sie nicht so. (trinkt lächelnd einen Schluck von seinem Cappuccino, während mir ein Kaffee serviert wird)

Ich: Ich fürchte, ich kann nicht mehr folgen.

Tod: Erinnern Sie sich an meine Worte. Sie sind das Leben. Also ist es irgendwo logisch, dass Sie mit mir bestimmen, wie Ihre Geschichte enden soll. Es ist nur so, dass Sie sich erst im Augenblick des Geschehens daran erinnern können.

Ich: ...Geschichte enden soll. Wie mein Dasein beendet wird. Entschuldigen Sie, der Sterbeprozess ist nicht immer angenehm...körperlicher Verfall und Gebrechen.

Tod: Nun, das gehört dazu. Manches ist sogar selbst verschuldet. Schaut euch doch an. Immer mehr, immer weiter, immer höher, immer schneller. Das ist wider der Natur und damit wider der Zyklen. Gebrechen, körperlicher Verfall...das, was für die Ewigkeit ist, ist nicht der Körper oder irgendwas im Außen, sondern (er tippt auf seine eigene Brust knapp unter dem Knoten der Krawatte) alles hier drin. Ein Paradies in jedem von euch. Wirklich und wahrhaftig.

Ihr versucht ständig irgendwas festzuhalten. Jedes Theaterstück hat sein Ende. Genießt es solange es läuft und wollt nicht immer was Anderes oder vermeidlich besseres. Sind eure Brüste zu klein, vergrößert sie ihr. Sind die Falten zu tief, merzt ihr sie aus und werdet dabei verzweifelt, weil ihr irgendwann feststellen dürft, dass ich trotzdem an eurer Tür klopfen werde. Ich komme immer...ich komme zu Ihnen, ich komme zur Kellnerin, zu den beiden Frauen, die grad durch die Tür kommen...ich komme zu euch allen.

Ich: (erschaudere) Das klingt endgültig.

Tod: Das ist es für diese Existenz in der Tat. Es wird dann vorbei sein. Und trotzdem geht es weiter. Euer Theaterstück ist zu ende, ja. Euer Körper wird verbrannt oder zerfällt zu Erde. Ja, auch das ist endgültig. Doch ich nehme euch an die Hand. Ich bin der, der das Taxi vorfährt, wenn ihr aus dem Theater kommt und euch nach Hause fährt, wo ihr euch ausruhen und reflektieren könnt. Was habe ich gut gemacht, was habe ich gelernt und was möchte ich das nächste Mal ausprobieren.

Ich: Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass der Verlust als solcher nicht schlimm ist, dann erleiden wir also keine Schmerzen mehr?

Tod: Der Schmerz gehört dazu. Er bringt euch ans Lernen. Ihr seid so konzipiert, dass ihr, im Idealfall, aus dem Schmerz lernt, weil ihr ihn verhindern möchtet. Akzeptiert ihr ihn, dann werdet ihr ganz anders damit umgehen. Stellen Sie sich vor, dass Sie derzeitig eine Mauer sind. Und dort drückt eine gewaltige Welle gegen Sie. Eine mächtige Welle. Sie drückt und drückt und dort, wo sie drückt, verursacht sie wahnsinnige Schmerzen. Manche Mauern bekommen Risse und manche Mauern werden löchrig, doch sie weichen nicht. 

Ich: Weil man sich mit der Mauer wehrt...gegen das, was ist.

Tod: Genauso. Und nun stellen Sie sich vor, Sie sind eine durchlässige faktisch unsichtbare, Mauer. Alles kann durch Sie hindurchfließen. Wissen Sie dann, was Sie erfahren?

Ich: Nein? (gebannt schaue ich dem Tod in das blasse Gesicht. Was mir anfangs unheimlich vorkam, verwandelt sich zu einem wirklich netten Kerl. Er gehörte nun Mal dazu. Plötzlich kam es mir so unsinnig vor, ihn ablehnen zu wollen. Das war genauso quatsch, wie sich über das Wetter aufzuregen)

Tod: Frieden. Und aus dem Frieden entspringt eine tiefe ursprüngliche nicht greifbare Freude. 

Ich: Oh, ich weiß, wie es ist, sich zu freuen.

Tod: Nun, das ist mitnichten die Freude, die Sie spüren, wenn etwas gut geklappt hat oder die Freude, wenn Sie sich etwas gekauft haben. Diese Freude aus dem Außen kann sich ganz schnell in Leid umwandeln, wenn das nicht mehr ist, worüber Sie sich freuten. Das, was ich meine, ist pure Lebensfreude, die Sie dann auch noch spüren, wenn Sie Leid im Außen erfahren.

Ich: Das klingt paradox.

Tod: Es ist in etwa so als würden Sie jeden Tag die S-Bahn sehen...

Ich: Ja, ich fahre täglich damit.

Tod:...und Sie stehen auf dem Bahnsteig wie jeden Morgen, die S-Bahn fährt ein und Sie stehen mit geweiteten Augen da. Ihr ganzer Körper schaut die Bahn an und erkennt dieses Wunderwerk, erkennt die Energie, erkennt die Lebendigkeit und es fehlt nur noch ein Funken, dass Sie glauben, Sie würde auch gleich mit Ihnen sprechen. Sie spüren ein tiefes Wissen, dass Sie das, was Sie dort sehen, genauso existent und nicht nur ein Ding ist wie Sie es nicht sind. 

Ich: Wie ein Kind.

Tod: (klatscht freudig in die Hände) Jahaaaa...wie ein Kind. Wissen Sie, es macht mich sehr traurig, wenn ich überlege wie viele vergrabene innere Kinder es da draußen gibt. Körperlich erwachsene Menschen, die sehr ernst sind...die etwas erreichen wollen...nur wofür? 

Ich: (wollte grad etwas sagen, da lehnte sich der Tod weit nach vorne.)

Tod: Schauen Sie mir in die Augen. Was sehen Sie?

Ich: (brauche einen Moment um ihm wirklich in die nachtschwarzen Augen schauen zu können. Ich erwartete eine abgrundtiefe und unangenehme Kälte; Leid und Schmerz, doch was ich sah, verblüffte mich. Ich sah Frieden, das Universum und mich überkam ein tiefes Heimatgefühl) Lebendigkeit. Lebensfreude. Wie kann der Tod lebendig sein?

Tod: Wissen Sie was ich mich frage? Wie kann etwas tot wirken, was lebendig ist?

11. und 12.12. ist deine Beziehung in Balance?

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10. bis 11. Dezember - Die Jungfrau hilt dir innere und äussere Ordnung zu schaffen

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